Es ist die Leidenschaft für den Gesang und die Musik, die heute noch die etwa vierzig Sängerinnen und Sänger der Kolping-Singers verbindet. Die 1972 von einigen Mitgliedern  des Kolpingwerks Lugano gegründete Gesangsgruppe ist ein gemischter und mehrsprachiger Chor. Der Chor, der heute von Nikolaj L. Strauss musikalisch geleitet wird, ist kontinuierlich damit beschäftigt, sein Repertoire von Negro-Spirituals, moderner  und geistlicher Musik zu erweitern.  Die Lieder stammen aus verschiedenen musikalischen Traditionen, mit Texten unterschiedlicher  Sprachen, vom Italienischen, Polnischen und Russischen bis zum Zulu. 

Unter den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte des Chors ist sicher der Europäische Kolpingtag in Salzburg zu erwähnen. Der Auftritt der Kolping-Singers Lugano im Mai 1996 auf der bedeutenden Bühne des Großen  Festspielhauses war eine grosse Ehre. Ferner pilgerte der Chor 2001 sowie 2011 nach Rom, um an den Gedenkfeiern anlässlich der Seeligsprechung (1991 von Papst Johannes Paul II. erteilt) des Vater Adolph Kolping (1883-1865), Gründer des gleichnamigen Werkes, teilzunehmen. Der Chor hat 2001 im Beisein des Pontifex auf dem menschenüberströmten Sankt-Peters-Platz gesungen und 10 Jahre später in der Aula von „"Paul VI".  

Zum artistischen Werdegang der Kolping-Singers gehört sicher auch die Teilnahme an Anlässen wie der an der Expo 02 oder am eidgenössischen Gesangsfest in Weinfelden und darf besonders hervorgehoben werden.

Aber der Mensch lebt nicht von Brot allein, der Chor ist auch bedacht, solidarisch, zu handeln. In diesem Sinne hat der Chor sein 40. Jubiläum mit einem Benefiz- Konzert gefeiert.

Nicht zuletzt sollen die musikalischen Darbietungen den Menschen Freude bereiten. 

Gestützt auf diese starke Verbindung untereinander, geht das Abenteuer der Kolping-Singers immer weiter, mit viel Freude, grossem Engagement und tiefer Leidenschaft.